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Netzgänger 3.0

I N T E R N E T – ein Begriff, der für uns alle immer mehr an Bedeutung gewinnt! Tagsüber sind wir mehrere Stunden an unserem Handy und Computer – spielen Online-Spiele, schauen Filme auf Netflix oder besuchen die sozialen Netzwerke! Doch so selbstverständlich wie die digitalen Medien auch für uns erscheinen, bieten sie uns Jugendlichen auch Gefahren und Risiken, die jedoch vielen von uns noch nicht bewusst sind!
Um noch tiefer in die digitale Welt einzutauchen und neue Erkenntnisse zu gewinnen, machten sich zehn Schülerinnen und Schüler der beiden 10.Klassen am Montag, den 24.Juni 2019, auf einen zweitägigen Ausflug nach München. Dort stand für uns eine Schulung zum Projekt Netzgänger 3.0 auf dem Plan – ein Projekt, welches schon seit 2009 existiert und bis jetzt von 32 Schulen aus ganz Bayern und dieses Jahr auch zum ersten Mal von unserem Gymnasium umgesetzt worden ist.
Hierbei werden ältere Schüler binnen eines Tages in vier verschiedenen Modulen rund um das Thema „Digitale Medien“ ausgebildet. Ihr neu dazugewonnenes Wissen soll anschließend in vier Unterrichtsstunden an die jüngeren Schülerinnen und Schüler aus der 5.Klasse weitergegeben werden. Das Ziel von Netzgänger 3.0 besteht darin, dass die Fünftklässler lernen, wie sie mit dem Internet und Smartphone in Zukunft besser umgehen sollen, um somit mögliche Gefahren in den sozialen Medien zu vermeiden. Dazu wurde jeder von uns Zehntklässlern in einem der vier Tutorien „Virtuelle Spielewelten“, „Soziale Netzwerke“, „Cybermobbing“ oder „Smart im Netz“ vom Netzgänger-Team zu einem TOP-Experten ausgebildet – wir wollen ja schließlich den jungen Schülern keine Fakenews, sondern nur die wichtigsten Facts mit auf den Weg geben!!
Das Tutorium „Virtuelle Spielewelten“ besteht aus der Aufgabe, zusammen mit den Schülern das „Ultimative Spiel“ zu entwickeln. Auf eine lockere und spielerische Art und Weise werden zusammen wichtige Faktoren für das Erstellen eines Spieles erarbeitet und gemeinsam abgestimmt, wie das „Ultimative Spiel“ aussehen soll. Dabei werden den Schülern mögliche Gefahren vermittelt und gezeigt, worauf sie bei Internetspielen achten sollten.
Die Sozialen Medien sind das Hauptthema im Tutorium „Soziale Netzwerke“. Die Schüler erraten hierbei spielerisch diverse App Icons (Montagsmaler mal anders 😉) und besprechen verschiedene Wege der Kommunikation, vom neuartigen Gruppenchat bis hin zum altbekannten persönlichen Treffen. Dazu werden unterschiedliche Situationen hinsichtlich der Art der Kommunikation beurteilt und differenziert.
Im Modul „Cybermobbing“ wird die Frage behandelt, was man eigentlich unter Cybermobbing versteht, wer beteiligt ist, und was man gegen diese Beleidigungen und Bloßstellungen tun kann. Dies soll den Schülern durch Spiele und eine interessante Geschichte veranschaulicht und erklärt werden.
Das Tutorium „Smart im Netz“ befasst sich hauptsächlich mit dem Thema Datenschutz. Die Fünftklässler sollen lernen, welche persönlichen Daten problemlos veröffentlicht werden können und welche Informationen für Fremde jedoch tabu sind. Zudem wird ihnen gezeigt, wie sie sich sicherer im Internet bewegen können und wie man seriöse von unseriösen Angeboten im Netz unterscheiden kann.
Ich persönlich habe mich näher mit dem Thema Datenschutz auseinandergesetzt und gelernt, dass das Internet viel mehr über uns weiß, als wir eigentlich denken und uns so auch leichter ausspionieren kann. Ich bin jedoch nicht nur mit jeder Menge neuen Erkenntnissen und Erfahrungen rund um die „Digitalen Medien“ zurückgekehrt, sondern habe auch neue Strategien zur Präsentations- und Ausdrucksfähigkeit erlernen können.
Es ist nicht nur wichtig, was man einer Gruppe an Schülern erzählt, sondern wie man diese Informationen vermittelt – Wie artikuliere ich mich? Wie präsentiere ich mich vor der Klasse? Wie gehe ich mit jeglicher Art von Störung um? All diese Fähigkeiten, eine Gruppe gut zu moderieren, haben wir in unserem jeweiligen Modul gelernt, indem wir selbst Übungen durchführen durften. Das lockerte die Atmosphäre und jeder von uns war automatisch mit mehr Konzentration und Motivation bei der Sache.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem gesamten Netzgänger-Team für ein großartiges Projekt über ein Thema, was immer mehr an Bedeutung gewinnt und vor allem deshalb Schülern schon früh mit auf den Weg gegeben werden sollte. Vielen Dank auch an unsere drei Begleitlehrkräfte Herrn Fath, Herrn Müller und Frau Klerner, die es überhaupt erst möglich gemacht haben, dass dieses Projekt auch an unserer Schule umgesetzt wurde und hoffentlich auch in den kommenden Jahren weiter bestehen wird!

Sophia Röstel, 10a, 2019-07-10 08:16:23

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