Das neunjährige Gymnasium kommt zurück

Wenn Sie Ihr Kind im Mai für das kommende Schuljahr bei uns einschreiben, wird es ab der sechsten Klasse 2018/19 das neunjährige Gymnasium besuchen: 9 Jahre Lernzeit, kein oder nur wenig Unterricht an Nachmittagen.

(2017-04-07 12:37:45)


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1. Highlights des Hochfranken-Gymnasiums

2. Schüler stellen das Hochfranken-Gymnasium vor

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Schüleraustausch mit Noidans

„Wir sind ja schon so gespannt!“
So oder so ähnlich freuten sich viele Schüler der 8.Klassen auf ihre Fahrt zum Schüleraustausch. Einmal in den Bus gestiegen, wurde die Vorfreude immer größer, je näher wir dem Ziel am 24.04.16 kamen.
Noidans-lès-Vesoul, in der unsere neue Partnerschule, das Collège René Cassin, beheimatet ist, liegt in der Franche-Comté, einer hügelig-idyllischen Gegend zwischen dem Elsass und Burgund. Vesoul, eine Stadt von 15 000 Einwohnern, die sogar in einem Chanson des berühmten französischen Sängers Jacques Brel verewigt wurde. Vesoul ist aber auch eine Stadt, in der Peugeot einen bedeutenden Standort unterhält. Theoretisch soweit klar. Aber was würde die Gruppe erwarten?
Alle Zweifel und Nervosität wurden nach der Ankunft durch einen sehr herzlichen Empfang der Gastfamilien ausgeräumt. Wir waren sehr angenehm überrascht: Verwöhnt wurden wir auch kulinarisch. Viele durften cancoillotte probieren, einen leckeren Käse, der in der Franche-Comté in allen erdenklichen Varianten serviert wird.
Dann lernten unsere Schüler das französischen Schulalltag kennen: An den meisten Tagen endet der Unterricht erst um 17 Uhr (auch am Freitag), sich frei im Schulhaus zu bewegen ist fast undenkbar, alles wirkt streng und sehr reglementiert. So bemerkten die deutschen Schüler die Vorzüge des eigenen Schulsystems und lernten sie durchaus zu schätzen.
Doch zum Glück standen noch Ausflüge auf dem Programm: In Besançon erwartete uns eine äußerst unterhaltsame Bootsfahrt (legendär sind die Sprüche des Kapitäns) und die imposante Zitadelle von Vauban, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Dijon präsentierte sich mit seinen Sehenswürdigkeiten: Ein absolutes Muss war bei einem Stadtrundgang das Streicheln der als Glücksbringer bekannten Eule an der Kirche Notre-Dame. Einfach chouette! Bei einer Senfverkostung, bei welcher der Senf aus dem Zapfhahn floss, hatten die Schüler die Qual der Wahl. Wir entdeckten einige recht ungewöhnliche Geschmacksrichtungen, z.B. Rote Bete-Senf.
Den Schulunterricht lockerten auch diverse Rugby-Einheiten auf, die allen sehr viel Spaß bereiteten. In einer vereinfachten Version lernten wir die Grundregeln dieses Sports kennen. Und dann war die Woche des Schüleraustausches auch schon vorbei. Noch einige Höhepunkte vervollständigten den Aufenthalt (Bowling, le Lac de Vaivre, Stadtrallye durch Vesoul, Abschlusskonzert mit dem Lied „Santiano“), bevor wir Abschied nehmen mussten. Wir freuen uns schon auf den zweiten Teil des Austausches, wenn unsere corres aus Noidans im Juni nach Naila kommen werden.

Sabine Reif, 2016-06-02 19:07:20

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