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Ein Tag im Zeichen der Bücher

Am 15.03.2018 machte sich die hoch motivierte Q11 mit den noch motivierteren Deutschlehrerinnen Frau Müller und Frau Mauckner auf den Weg zur Leipziger Buchmesse, um in die Welt der Bücher einzutauchen. Auf die Frage des Busfahrers, wer denn lesefreudig sei, schellten gleich einige Finger in die Höhe. Ganze drei. Rekord! Nach angenehmer Busfahrt mit talentierten DJs aus den eigenen Reihen, welche es sich im hinteren Abteil des Busses bequem gemacht hatten, erreichte die aufgeweckte Truppe den gigantischen Parkplatz vor der Leipziger Messehalle. Als die meisten Schüler in Anbetracht der Größe des vor ihnen liegenden Areals erstaunt die Augen aufrissen (Zitat: „Ich verlaufe mich hier!“, „Hier kann sogar ich einparken“), wurde die Begeisterung noch größer, sobald sie am Eingang der Messehalle ankamen. Nachdem die beiden Deutschlehrerinnen noch in mütterlicher Fürsorge die Schützlinge bis zum Eingang begleitet hatten (damit sich auch niemand in den nahegelegenen McDonald's „verlief“), wurden die Schüler nun in Kleingruppen entsandt, um die wundersame Welt der Bücher zu erkunden. So waren sie nun sechs Stunden lang auf sich alleine gestellt (natürlich im Zeichen des Lesens!). Nachdem die ersten Messepläne organisiert waren, um auch ja nicht die Orientierung zu verlieren, stürmten die begeisterten Leser in alle Richtungen. Bei jeder der fünf Hallen gab es einiges zu entdecken. Von Manga über Comic, Sachbuch und Roman war für fast jeden etwas dabei. Besondere Aufmerksamkeit erregten die kleinen gelben Bücher des Standes von Reclam, welche den Schülern aus dem Deutschunterricht noch gut in Erinnerung geblieben sind (Gruß an Iphigenie und Doktor Faust!). Auch die bunten Kostüme einiger Messeteilnehmer, welche stark an die japanischen Comicfiguren erinnerten, ließen die Augen der Schüler groß werden. Fast genauso, wie die spottbilligen Preise für Essen und Getränke (6,50 € für eine Tüte Pommes gehen schon mal ...). Besser ging das dann schon bei den Büchern. Man konnte in das ein oder andere Werk hineinschnuppern, sich über Neuerscheinungen informieren und auch einiges Neues an Verlagen und Autoren entdecken. Hier konnte man seine Lesefreude in größter Vollkommenheit ausleben. Mit einigen neuen Büchern in der Tasche gingen die sechs Stunden schneller als gedacht vorbei. Die letzte Hürde war nur noch: Wie finde ich wieder zum Ausgang? Bis auf drei Übermotivierte (Namen: siehe Autoren) hat es dann auch jeder auf die Minute genau zum Bus geschafft. Nach so einem anstrengenden und ereignisreichen Tag fielen bei einigen gerade eben noch energiegeladenen Jugendlichen dann auch schon mal die Augen im Bus auf der Rückfahrt zu. Wieder in Naila angekommen, machten sich alle mit vielen Erinnerungen und mit neuem Lesematerial im Gepäck auf den wohlverdienten Heimweg.

Annik, Celina, Anna-Maria, 2018-04-08 18:28:31

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