Grüße von J. K. Rowling

J. K. Rowling, die Autorin von Harry Potter, wünscht unseren Abiturienten alles Gute - by Owl Post! - siehe Bildergalerie Foto Nummer 3!

(2017-07-05 20:34:40)


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1. Highlights des Hochfranken-Gymnasiums

2. Schüler stellen das Hochfranken-Gymnasium vor

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Regionalwettbewerb ,,Jugend debattiert"

Am Morgen des 9. Februar 2017 machten sich die vier Finalisten des Schulentscheids im Wettbewerb „Jugend debattiert“ der Sekundarstufe I – Viktoria Weiß, Katharina Krenzler, Franziska Riedl, Tim Findeiß – und die beiden Jurorinnen Caroline Eger und Hanna Gretscher mit den beiden Schulkoordinatorinnen StRin Dr. Nadja Braun und StRin Kathrin Mauckner auf den Weg zum Regionalwettbewerb in Münnerstadt. Dort wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit gewohnter Herzlichkeit empfangen und konnten zugleich ihre jeweiligen Positionen in den Debatten in Erfahrung bringen, um nochmals letzte Argumente für den anstehenden verbalen Schlagabtausch zu sammeln. In den Vorrunden mussten die beiden Vertreterinnen unserer Schule, Katharina Krenzler und Viktoria Weiß, zunächst widerlegen, dass das regelmäßige Auswendiglernen längerer Gedichte im Deutschunterricht sinnvoll ist, und erörtern, weshalb sie für die Einführung einer Kennzeichnungspflicht für Fleisch aus Massentierhaltung sind, derweil Hanna Gretscher und Caroline Eger ihre Urteilsfähigkeit in den Debatten der Teilnehmer der fünf weiteren teilnehmenden Schulen unter Beweis stellen konnten. In den beiden Vorrunden konnte schließlich Viktoria Weiß die jeweiligen Jurys so von sich und ihrem Talent im Debattieren überzeugen, dass sie ins Finale der besten vier Teilnehmer kam. In der Finaldebatte musste sie sich mit der Frage beschäftigen, ob die Bußgelder für Verschmutzungen des öffentlichen Raumes angehoben werden sollten. Dabei musste sie gegenüber der Pro-Seite zusammen mit einer Mitdebattantin aus Bayreuth die schwer zu vertretende Contra-2-Position übernehmen. Während die Pro-Redner in ihrer Argumentation immer wieder auf den abschreckenden Effekt erhöhter Bußgelder, die damit einhergehenden Imageverbesserungen der Städte sowie die Wertsteigerung des kollektiven Raums und die Bewusstmachung der Verantwortung des Einzelnen diesem gegenüber hinwiesen, argumentierte die Contra-Seite mit dem Verweis auf die schwere Überführung der Täter und die somit geringe Aufklärungsquote sowie den hohen Aufwand für Überwachung und Kontrolle. Dennoch war es schwierig, die Contra-Position gegenüber den Gefahren und negativen Folgen der Vermüllung der Städte dauerhaft stark zu verteidigen. Sie verwiesen zwar noch auf den Spaß Jugendlicher am Übertreten von Regeln und Gesetzen und zweifelten freiwillige oder angestellte „Waste Watchers“ als realistische Lösung für das Problem an, aber sicherlich war es auch der Position geschuldet, dass Viktoria nicht ihr gewohntes, volles Potenzial in der Debatte entfalten konnte und am Ende den vierten Platz belegte. Im Anschluss konnten sich dann alle erst einmal entspannt zurücklehnen und einer wirklich anspruchsvollen Debatte der Sekundarstufe II zum Thema „Sollen in Stadt- und Gemeinderäten Jugendquoten eingeführt werden?“ lauschen und so schon einmal einen Blick darauf werfen, wie es im nächsten Jahr für sie in Sachen „Jugend debattiert“ weitergehen könnte. Als nächstes Ziel lockt aber erst einmal die Fahrt zum Landeswettbewerb nach München am 3. April 2017, an dem alle Finalisten der Regionalwettbewerbe aktiv oder als Ersatzkandidaten teilnehmen und wo sicherlich wieder viele spannende neue Debatten zu erwarten sind.

K. Mauckner, Dr. N. Braun, 2017-02-12 19:13:04