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Simon Hader im Finale

Als das „Jugend debattiert“-Team des Hochfranken-Gymnasiums am 22. Februar zum Regionalentscheid nach Münnerstadt aufbrach, war noch völlig ungewiss, wie weit die Debattantinnen und Debattanten diesmal kommen würden. Klar war allerdings, dass die Schule dort inzwischen einen Ruf zu verteidigen hat, da bislang fast immer eine Schülerin bzw. ein Schüler im Finale vertreten war.
Zunächst diskutierten in den beiden Vorrunden die Schulsiegerinnen und -sieger in der Sekundarstufe I, Simon Hader und Sophia Röstel (beide 9a), darüber, ob in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden sollten und ob Läden auch an Sonntagen öffnen dürfen. Unsere Besten aus der Sekundarstufe II, Katharina Krenzler (10a) und Paul Hofmann (10b), mussten sich zeitgleich mit den Streitfragen auseinandersetzen, ob Toiletten im öffentlichen Raum grundsätzlich ohne Geschlechteraufteilung sein sollten und ob in stark belasteten Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden sollten. Währenddessen waren die beiden Schulkoordinatorinnen, Dr. Nadja Braun und Kathrin Mauckner, sowie Sophia Spörl (9a), Lilian Lottes (9b), Johanna Pittroff (10a) und Caroline Eger (10b) als Jurorinnen in Debatten mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer Schulen eingesetzt.
Als dann der spannende Moment gekommen war und die Kandidatinnen und Kandidaten für die Finales bekannt gegeben wurden, waren die Nerven aller bis zum Zerreißen gespannt. Groß war dann der Jubel, als feststand, dass Simon Hader die Schule im Finale vertreten würde. In der Debatte über die anspruchsvolle Frage, ob Videoüberwachung auf Bahnhöfen mit automatisierter Gesichtserkennung ausgestattet werden sollten, wurde ihm die Position Contra 1 zugelost. Mit Bravour gelang es ihm, nicht nur die Argumente der Gegenseite zu parieren, indem er beispielsweise auf mögliche Hackerangriffe hinwies oder die kritische Frage äußerte, ob solche Systeme tatsächlich für mehr Sicherheit sorgen oder lediglich das Gefühl erzeugen, sondern auch immer wieder auf die Schwächen der Maßnahme der Pro-Seite hinzuweisen. Souverän stellte er dabei Sachkenntnis und Gesprächsfähigkeit unter Beweis, musste sich aber letztlich knapp gegenüber dem Erst- und Zweitplatzierten geschlagen geben und landete auf Platz 3. Damit hat sich Simon für die Teilnahme am Landesentscheid in München qualifiziert – vorerst allerdings nur als Ersatzkandidat – und wird dorthin von Sophia Spörl begleitet, der die Ehre zuteil wird, im Landeswettbewerb als Jurorin zu fungieren.

Dr. N. Braun, K. Mauckner, 2018-02-25 17:58:30