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Walderlebnistag der 5. Klassen 2017

„Ich habe viel verpasst“ lautete die ernüchternde Erkenntnis einer Schülerin, die den Ausflug in den Wald krankheitsbedingt versäumt hatte. So begeistert erzählten die anderen am nächsten Morgen von diesem ganz anderen Schultag.

Doch der Reihe nach:
Dienstagmorgen, 8.00 Uhr. Die Sonne scheint. Es soll ein schöner Tag werden. Ideale Voraussetzungen für unseren diesjährigen Walderlebnistag.

Voller Tatendrang marschierten wir Richtung Bahnübergang Froschgrün. Dort wartete schon der Förster Herr Roth zusammen mit einer Kollegin auf uns und gemeinsam wanderten wir den Weg hinauf in den Nailaer Stadtwald.

Auf dem Weg dorthin trafen wir noch auf den Förster Herrn Knüppel und seine Nichte, die zu Besuch bei uns im Frankenwald ist.

Wer am Waldrand gedacht hatte, dass wir schon da sind, wurde eines besseren belehrt. Es folgte ein weiterer Aufstieg hinauf zu unserem diesjährigen Aktionsplatz. Endlich angekommen, gingen die einzelnen Klassen nach einer kurzen Einführung an die Arbeit.

Herr Roth übernahm in diesem Jahr die Photosynthese-Rallye und zeigte den Schülern spielerisch mit Würfelzucker und Wasser wie die Bäume für uns Sauerstoff produzieren.

Mit Herrn Knüppel kämpften sich die tapferen Schüler mit viel Engagement durch den steinigen Boden und pflanzten wieder viele Baumsetzlinge.

Deutlich entspannter ging es an der dritten Station mit Pfarrer Müller zu. Hier durften die Kinder die schönen Seiten des Waldes kennenlernen. Mit „allen“ Sinnen entdeckten sie den Wald und seine Bewohner im und auf dem Boden.
Nachdem alle einen festen Stand auf dem weichen Waldboden gefunden hatten, ging es darum den Wald mit den Augen und Ohren zu erkunden und sich darüber auszutauschen.
Anschließend war das Fühlen gefragt: Ohne zu gucken, mussten acht Gegenstände, die mit dem Wald zu tun haben von jedem Schüler in einem Stoffbeutel erfüllt werden. Eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe wie die folgende Auswertung ergab.
Nach den Gegenständen folgten die Tiere. Schätzungen legen nahe, dass sich in einer Handvoll Waldboden min. 1 Milliarde Lebewesen befinden. Diese Zahl musste natürlich überprüft werden. Und so erforschten die Schüler, ausgestattet mit Grabschaufeln und Becherlupen, den Waldboden.
Neben einigen Spinnen und Schnecken wurde auch ein seltener Saftkugler aufgespürt und mit der Lupe unter der fachkundigen Anleitung von Frau Hilpert näher betrachtet und anschließend wieder an seinem Fundort ausgesetzt.

Da körperliche Betätigung und die frische Waldluft hungrig machten, gab es zwischen den Stationen belegte Brötchen, bei der die Salamibrötchen deutlich mehr Zuspruch fanden als die Käse- und die anderen Wurstsemmeln.

Gegen Mittag machten wir uns wieder auf den Rückweg zur Schule. Im Gepäck viele schöne Erfahrungen und Erinnerungen an einen ganz anderen Schultag. Den zu verpassen wirklich schade war.

Pfarrer Stephan Müller, 2017-06-01 21:28:26

13.12.

Elternsprechtag

18.12.

Elternabend für die 9. Klassen

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