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Willkommen in Berlin

Zum 4. Mal besuchte eine Gruppe aus dem Umweltteam vom 26. bis 27. Januar die Grüne Woche in Berlin.
Erstaunlicherweise verlief die Zugfahrt dieses Mal sehr entspannt und wir kamen auch dank ICE pünktlich um 16.30 Uhr am Hauptbahnhof an. Nachdem die Tageskarten für den öffentlichen Nahverkehr besorgt waren, machten wir uns auf den Weg zur empfohlenen Buslinie, die uns zu unserer Unterkunft bringen sollte.
Kaum losgefahren, standen wir schon im Tunnel unter dem Tiergarten im Stau. „Willkommen in Berlin“ zur Hauptverkehrszeit. Großstadt pur und nicht wenigen von uns überkam das Gefühl, dass es bei uns zuhause wesentlich entspannter und ruhiger zugehe, auch wenn die Verkehrsanbindungen wesentlich bescheidener sind.
Als es dann weiterging, raunte ein Berliner plötzlich neben uns, dass der Bus in die falsche Richtung unterwegs sei. Und damit nicht genug stoppte der Busfahrer plötzlich mitten auf einer vierspurigen Kreuzung und begann den Bus zu wenden. Erfreulicherweise ließen ihn die anderen Verkehrsteilnehmer scheinbar ohne großes Murren gewähren, so dass er schon nach einigen Wendemanövern auf der Gegenfahrbahn seine Fahrt fortsetzen konnte. Es folgte eine kurze, jedoch unverständliche Ansage des Busfahrers und die Anzeige, die normalerweise die nächste Station ankündigt, wurde abgeschaltet. Wieder raunte unser Urberliner, dass da was nicht stimmen kann und die Unruhe um uns herum wurde wieder größer. Da ich nahe am Busfahrer stand, fasste ich mir ein Herz und fragte nach, ob er denn noch wie geplant am Potsdamer Platz anhalten würde. Ein kurzes „Nein“, verbunden mit dem Hinweis „da komme ich nicht durch. Steigen Sie einfach an der nächsten Haltestelle aus!“ machte uns und den anderen Fahrgästen so richtig Mut. „Willkommen in Berlin“ war der Kommentar unseres immer noch gutgelaunten Berliners.
Also stiegen wir aus und befragten diverse elektronische Stadtpläne, wie wir denn zu Fuß möglichst schnell die Jugendherberge finden würden. Erfreulicherweise mussten wir nur ca. 1 km laufen und standen wir vor unserer Unterkunft, die in diesem Jahr auch dank einer großen Baustelle schon von weitem gut sichtbar war.
Der Abend verlief glücklicherweise ohne größere Pannen. Der Besuch der Reichstagskuppel, des Brandenburger Tores und anderer Sehenswürdigkeiten war angesichts der milden Außentemperaturen sehr angenehm, so dass ein gemeinsames Abendessen in einer von Simon empfohlenen Pizzeria am „Alex“ eingenommen werden konnte.
Am nächsten Morgen fuhren wir auf Empfehlung der Dame von der Rezeption einmal quer bei Sonnenschein durch unsere Hauptstadt zum Messegelände und konnten – nachdem die immer strenger werdenden Sicherheitskontrollen überwunden waren – uns unserem eigentlichen Ausflugsziel widmen. Die Grüne Woche, eine der größten Messen rund um Ernährung, Haus, Garten und Umwelt, lockte wieder mit sehr interessanten Ständen aus aller Herren Länder. Ein Umstand, der viele aus der Gruppe sehr beeindruckt hat. Wo sieht man denn sonst so viele Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen an einem Ort friedlich zusammen? Wo kann man schon so viele unterschiedliche Spezialitäten verkosten?
Viele Menschen waren auch ein Kennzeichen dieser Exkursion. „Willkommen in Berlin“. Manche Halle war schlichtweg so überfüllt, dass v. a. am Nachmittag überhaupt kein Durchkommen mehr möglich war. Hier wäre ein Besuch unter der Woche wohl angenehmer und entspannter.
Trotzdem war es wieder ein unvergessliches Erlebnis. Besonders schön fanden viele Teilnehmer, dass sie sich in der Gruppe noch besser kennenlernen konnten und viel Spaß miteinander hatten.
Deshalb kann es auch im nächsten Jahr wieder heißen: „Willkommen in Berlin“.

Pfarrer Stephan Müller, 2018-02-08 20:53:48

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