Das neunjährige Gymnasium kommt zurück

Wenn Sie Ihr Kind im Mai für das kommende Schuljahr bei uns einschreiben, wird es ab der sechsten Klasse 2018/19 das neunjährige Gymnasium besuchen: 9 Jahre Lernzeit, kein oder nur wenig Unterricht an Nachmittagen.

(2017-04-07 12:37:45)


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1. Highlights des Hochfranken-Gymnasiums

2. Schüler stellen das Hochfranken-Gymnasium vor

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Ballettworkshop im Sportunterricht

Zu Beginn des Workshops am 02. März 2016 stellt sich unsere fröhliche Trainerin Barbara Buser, die Ballettdirektorin des Theaters Hof, vor. Sofort begeistert sie uns mit ihrer freundlichen Ausstrahlung. Nun erzählt sie von ihrem Werdegang und wie sie an das Theater Hof gekommen ist, was uns sehr interessierte, da man schon an ihrem Dialekt bemerken konnte, dass sie nicht aus Deutschland kam. Barbara Buser wurde in Niederdorf in der Schweiz geboren. Schon seit ihrer Kindheit interessierte sie sich für das Ballett und schlug nach ihrer schulischen Ausbildung den Weg als Tänzerin ein. Ihr erstes Engagement hatte sie am Theater St. Gallen. Einige Zeit tanzte sie dort Ballett, bis sie schließlich 1987 eine einjährige Argentinien-Tournee mit der Paraguay Junior Company startete. Von 1988 bis 1992 war sie Mitglied des Kammerballetts der Schweiz. Danach verschlug es sie nach Deutschland. Dort wechselte sie an das Theater in Stralsund, wo sie bis 1994 als Ensemblemitglied engagiert war. Seit 1995 ist das Theater Hof ihre Wirkungsstätte. So arbeitete sie zuerst als Assistentin des Ballettdirektors und Choreographin am Theater Hof. Sie erklärte uns, dass man nur wenige Jahre als Balletttänzerin tätig sein kann und sich deshalb auch eine Aufgabe nach der aktiven Tanzkarriere suchen muss. Durch ihre erfolgreiche Tätigkeit als Choreographin und Assistentin wurde sie selbst 2007 zur Ballettdirektorin am Theater Hof ernannt. Ihre ersten beiden Ballettabende hatte sie 2013 und 2015 mit „Endstation Sehnsucht“ und „Schwanensee“. Barbara Buser schwärmte von ihrer Leidenschaft, dem Balletttanzen, sie fügte aber hinzu, dass dies ein äußerst anstrengender Leistungssport sei, der viel Zeit in Anspruch nimmt und für den man ebenso Opfer bringen muss. Als Beispiel führt sie hierfür ihre Jugendzeit an. Sie habe mehrere Stunden pro Tag trainiert und sei vor Publikum aufgetreten, während ihre Klassenkameraden und Freundinnen ihre freie Zeit genossen oder ausgingen. Außerdem sei die Bezahlung für die enorme Leistung, die die Tänzer bringen würden, sehr gering. Sie versicherte uns, dass sie ihren großen Traum in die Wirklichkeit umgesetzt hat, weil es ihre große Leidenschaft ist und sie durch das Balletttanzen ihre Gefühle und Emotionen zum Ausdruck bringen kann. Außerdem fügte sie hinzu, dass der größte Lohn eines jeden Künstlers und auch Tänzers der Applaus des Publikums sei.

Danach begannen wir mit dem eigentlichen Workshop und wärmten uns auf. Dazu bewegten wir einzelne Körperteile, wie Arme, Kopf und Beine, und ließen sie kreisen. In verschiedene Übungen, die Frau Buser mit ihren Ballettschülern auch trainiert, dehnten wir alle Muskeln, die für das Tanzen notwendig sind, um auch Verletzungen vorzubeugen. Diese Übungen waren vor allem für die Bein-muskeln gedacht sowie besonders die Rücken- und Bauchmuskeln, um auch eine gerade Haltung des Körpers bei den verschiedenen Figuren gewährleisten zu können. Ziemlich rasch stellten wir fest, dass schon das Dehnen anstrengend war und konnten den anfangs angekündigten Leistungssport durchaus nachvollziehen. Danach folgten einige Kraftübungen, die zum Teil nicht ganz einfach umsetzbar waren. Zum Abschluss des Aufwärmens führten wir noch ein paar wenige Gleichgewichts- und Koordinations-übungen durch. Dafür sollten wir zum Beispiel unsere Füße eng nebeneinander stellen, die Augen schließen und unser Gewicht langsam auf die Zehenspitzen bringen und in dieser Position stehen bleiben, ohne zu wackeln. Mit einem Zwinkern fügte sie hinzu, dass wir diese Übung auch zur Beruhigung daheim oder in der Schule machen könnten.

Als Nächstes führte uns die Ballettdirektorin eine kurze Schrittkombination vor, die aus mehreren langen Schritten, einer Drehung und einem kurzen Steppschritt bestand. Wir teilten uns paarweise auf und probierten die Schrittkombination zusammen mit Frau Buser mehrmals aus. Dabei steigerten wir das Tempo immer wieder und fügten noch ein paar Schritte hinzu. Nachdem wir diesen kleinen „Tanz“ erfolgreich gemeistert hatten, war unsere Trainerin der Meinung, dass wir uns nun an eine richtige Choreographie wagen könnten. Sie führte uns den Beginn der „Schwanensee“-Choreographie vor. Dieser Tanz war bedeutend schwieriger als unsere anfängliche Schrittkombination und bestand aus vielen Arm- und Beinbewegungen, die verschiedene Gefühle und Emotionen zum Ausdruck bringen sollten. Hierbei vollführten wir Ausfallschritte nach links und rechts und einige Drehungen. Außerdem legten wir uns auf den Boden und nutzten unsere Beine für eine ausgefallene Drehfigur. Am Ende bedankten wir uns bei Frau Barbara Buser für die abwechslungsreiche und auch etwas anstrengende Tanzstunde.

Corinna Hofmann, Q11, 2016-04-11 15:10:13

01.07. - 08.07.

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