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Shakespeares sämtliche Werke

Freitagabend: Theater. Shakespeare. Das klingt nicht gerade nach der bevorzugten Wochenendgestaltung eines Schülers der Q12. Und so gingen manche mit gemischten Gefühlen ins Theater Hof, als „Shakespeares sämtliche Werke – leicht gekürzt“ auf dem Programm stand. Aber sie kamen umso begeisterter wieder heraus. „Hätte man uns doch nur vorher gesagt, wie lustig das ist“ war nur eine der positiven Reaktionen. Denn anstatt der vielleicht erwarteten stundenlangen Monologe sah man drei furios agierende Schauspieler, die in zwei Stunden 37 Stücke mit immerhin 1834 Rollen „abhakten“ - und das auf durchaus ungewöhnliche Art und Weise. Othello wurde in einem respektlosen Rap präsentiert, Titus Andronicus in einer (an das heutige Fernsehprogramm angelehnten) makabren Kochshow, für die Königsdramen spielten sich die drei Darsteller fußballerisch die Bälle zu. Manch sonst abendfüllendes Drama wurde in einem Halbsatz abgehandelt, Hamlet dagegen beanspruchte die komplette zweite Hälfte der Vorstellung. Hierbei wurden aber alle Zuschauer mit eingebunden – und manch einer war sicher froh, dass die Schule eher die „billigen Plätze“ weiter hinten bekommen hat, denn in den ersten Reihen war man nie davor gefeit, den imaginären Mageninhalt einer gerade „sterbenden“ Bühnenfigur abzubekommen oder gar selbst auf die Bühne geholt zu werden, um Teil der Vorstellung zu werden. Es war witzig, frivol und faszinierend – und blieb dennoch stets eine tiefe Verbeugung vor William Shakespeare und seinem Werk.

Thomas Köppel, 2019-02-26 11:42:49

23.05.

Aufführung Wahlunterricht Schulspiel

11.06. - 21.06.

Pfingstferien

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