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Klassenzimmerstück „Realfake“

WhatsApp, Snapchat, Instagram. Für Kinder und Jugendliche heutzutage ganz alltägliche und selbstverständliche Apps, mit deren Hilfe sie mit Freunden kommunizieren oder Alltagsmomente in Form von Bildern teilen können. Allerdings bringt die Nutzung dieser digitalen Kommunikationsmittel nicht nur Vorteile mit sich. In Zeiten einer stetig zunehmenden Digitalisierung ist es dringend notwendig, auch die nachfolgende Generation auf die damit einhergehenden Gefahren wie beispielsweise Cybermobbing hinzuweisen.
Am Dienstag, den 14. Mai, bot sich durch das Einmann-Klassenzimmerstück „Realfake“ des Theaters Hof für die 6. Klassen des HFG die perfekte Gelegenheit dazu. Die Schülerinnen und Schüler folgten knapp 60 Minuten lang dem Schauspieler Jannik Rodenwaldt, der als Figur des Finn in die Rollen des Täters sowie des Opfers von Cybermobbing schlüpfte. Dabei zeigte er nur auf, welche rechtlichen und emotionalen Konsequenzen dies für Täter als auch Opfer haben kann, sondern machte den Kindern auch gleichzeitig bewusst, wie wichtig es ist, mit persönlichen Daten behutsam/ vorsichtig umzugehen. Darüber hinaus forderte das Stück die Schülerinnen und Schüler dazu auf, direkt einzugreifen und das Treiben nicht als untätiger Zuschauer weiter anzufeuern.
Im Anschluss erhielten die Klassen die Möglichkeit, sich gemeinsam mit der Theaterpädagogin Zuzana Masaryk über den Inhalt des Stücks von Bernd Plöger auszutauschen. Dabei konnte auf Fragen der Schüler eingegangen und Strategien zum Handeln gegen Cybermobbing entwickelt werden.

Sabrina Lein, 2019-05-23 22:25:13

19.09.

Elternabend

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