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Schulentwicklung im Schuljahr 2017/18

Für das Schuljahr 2017/18 legte das Schulentwicklungsteam in Rücksprache mit der Schulleitung zwei zent-rale Ziele fest: Zum einen sollte das Konzept „Mehr lesen – mehr verstehen“ verstärkt zum Einsatz kom-men, zum anderen ging es um die Erstellung eines Medienkompetenzkonzeptes.
Im Rahmen der Leseförderung wurden vor einigen Jahren für die Jahrgangsstufen fünf bis sieben jeweils drei Lektüren angeschafft, die nicht im Deutschunterricht, sondern in anderen Fächern unterrichtsbeglei-tend gelesen und besprochen werden. Dabei soll den Schülern deutlich werden, dass es literarische Texte zu ganz verschiedenen Themen gibt und in diesen zum Beispiel auch naturwissenschaftliches Wissen ver-tieft wird. In den Vorjahren wurden die Klassensätze gelegentlich noch etwas zögerlich eingesetzt, so dass wir gemeinsam mit den Fachbetreuern beschlossen, das Konzept in den Fachsitzungen zu thematisieren. Zusätzlich erstellte Frau Dr. Braun mit ihren Deutschklassen für alle Lektüren Fragen bei Antolin, wo auch Leselisten zur Verfügung stehen. Durch diese Unterstützung haben nun gegen Ende des Schuljahres fast alle Schüler die drei Bücher im Fachunterricht gelesen und besprochen.
Alle Gymnasien in Bayern wurden zu Beginn des Schuljahres aufgefordert, ein Medienkompetenzkonzept für ihre Schule zu erstellen. Zentrales Ziel der Bemühungen ist es, Schüler mit Kompetenzen für die heutige (Medien-)Welt auszustatten, wobei analoge Medien ebenso wie digitale zum Einsatz kommen. An den Schulen sind Schulleitung, Schulentwicklungsteam und Systembetreuer aufgerufen, Hand in Hand zu arbei-ten und gemeinsam ein auf das Schulprofil abgestimmtes Konzept zu erarbeiten. Genau für diese Zielgrup-pe bot die RLFB auch eine Fortbildung in Hof an, die Herr Klinke, Herr Graf und Frau Haugk besuchten. Dort wurden die wesentlichen Eckpunkte des Konzepts und mögliche Meilensteine auf dem Weg dorthin be-schrieben. Unter anderem empfiehlt das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung (ISB) fünf Kategorien: Basiskompetenzen, Suchen und Verarbeiten, Kommunizieren und Kooperieren, Produzieren und Präsentieren sowie Analysieren und Reflektieren.
Im Anschluss an die Fortbildung gründete sich der Arbeitskreis „Medienkompetenzkonzept“, der aus den drei bereits genannten Lehrkräften, Herrn Schubert und Herrn Fath besteht. Nach einer schulinternen Fortbildung für alle Fachbetreuer und Fachaufsichten, die vor allem der Multiplikation des erlangten Wis-sens diente, waren diese aufgefordert, das vorgegebene Raster des ISB mit konkreten Vorschlägen zu füllen. Im Moment sichtet der Arbeitskreis die Vorschläge aus allen Fachschaften und versucht dabei, Kernkompetenzen herauszuarbeiten, die jeweils in mehreren Fächern trainiert werden können. Das be-reits bestehende Methodencurriculum wird anschließend in das sich entwickelnde Konzept integriert. Für das nächste Schuljahr ist ein Testlauf mit einer Befragung von ausgewählten Repräsentanten der Schulfa-milie geplant, damit das Konzept zum Ende des Schuljahres 2018/19 eingereicht werden kann.
An beiden Beispielen erkennt man, dass Schulentwicklung ein kontinuierlicher Prozess ist, der mit Geduld und Ausdauer zu sinnvollen Veränderungen im Schulalltag führt.

Anja Haugk, 2018-07-10 17:27:25