Das neunjährige Gymnasium kommt zurück

Wenn Sie Ihr Kind im Mai für das kommende Schuljahr bei uns einschreiben, wird es ab der sechsten Klasse 2018/19 das neunjährige Gymnasium besuchen: 9 Jahre Lernzeit, kein oder nur wenig Unterricht an Nachmittagen.

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Freunde aus Frankreich zu Gast

Eine Schulklasse aus der Franche-Comté erkundet den Frankenwald. Die Jugendlichen leben in Gastfamilien und machen sich mit der Region vertraut. Bald steht der Gegenbesuch an.

Naila – „Bienvenue à Naila“ – ein herzliches Willkommen haben die Schüler des Hochfranken-Gymnasiums Naila den französischen Austauschschülern der Partnerschule Collège René Cassin aus Noidans bereitet. Sie kommen aus der Freigrafschaft Burgund (Franche-Comté), einem Zentrum der französischen Kfz- Industrie. Neun Stunden Busfahrt, weitestgehend durch Deutschland, lagen hinter den 21 Mädchen und Jungen sowie dem verantwortlichen Deutschlehrer, Odilon Semprey und Betreuer Stéphane Nazareth, als sie in Naila ankamen. Sie erlebten diese Woche im Frankenwald Land und Leute und waren in Gastfamilien untergebracht.
Die Fachbetreuerin Französisch des Hochfranken-Gymnasiums Naila, Sabine Reif, nebst Schulleiter Lothar Braun, der selbst auch Französisch als Lehrfach hat, hatten auch Bürgermeister Frank Stumpf zur Begrüßung der Gäste in den Mehrzweckraum des Gymnasiums eingeladen. Das Stadtoberhaupt zog die politischen Situationen rund um den Erdball mit Attentaten, Bomben, Kriegen heran – und fragte nach dem Warum. „Ganz einfach, weil die Menschen nicht miteinander reden, weil sie sich nicht verstehen. Deshalb ist es wichtig, dass bereits junge Menschen Kontakte über die eigene Landesgrenze hinaus pflegen, die Kultur des anderen kennen und verstehen lernen.“ Er appellierte, andere Länder nicht nur als Touristen zu bereisen, sondern sich zu bemühen, Land, Kultur und Menschen kennenzulernen. „Mich freut es, dass ihr die Möglichkeit bekommt, Verbindungen zu knüpfen. Das ist gelebte Völkerverständigung der jungen Generation, sie wird sich später positiv auswirken.“
Als „Hausaufgabe“ gab Bürgermeister Stumpf den französischen Schülern der neunten Jahrgangsstufe auf, die überreichte Broschüre über Naila zu übersetzen. Natürlich war das nur ein Spaß – aber im ersten Moment waren die jungen Franzosen schon sehr erschrocken.
Die Schüler waren von ihren Gastfamilien in Empfang genommen worden und haben nun ein abwechslungsreichen Programm: Es gab auch Besuche in den verschiedenen Klassen, eine Stadtrallye durch Naila, den Besuch des Deutsch-deutschen Museums in Mödlareuth und Bayreuth mit dem Richard-Wagner-Museum. Ende der Woche hieß es dann schon wieder Abschied nehmen.
Aber es gibt in Kürze ein Wiedersehen: Ein Gegenbesuch ist für Anfang Juli geplant. Dann reisen die deutschen Schüler nach Noidans-lès-Vesoul. Die Fachbetreuerin Sabine Reif erklärt, dass man bestrebt ist, den Schüleraustausch zu erweitern – es wurde Kontakt zur Handballgemeinschaft Naila aufgenommen. „Ziel des Schüleraustausches ist zum einen der Vergleich zwischen dem deutschen und französischen Schulsystem und die Stärkung der interkulturellen Kompetenzen und zum anderen die Anwendung der Sprachkenntnisse.“ Das zarte Pflänzchen Freundschaft, eingebunden im Schüleraustausch, ist gesetzt. Unterstützt wird der Austausch vom Deutsch-französischen Jugendwerk und dem Bayerischen Jugendring.

Sandra Hüttner, 2017-04-11 11:31:50

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