Youniworth
Eine Ausstellung von Schülern für Schüler. Aber was bedeutet das überhaupt und wie lief alles ab?
Youniworth ist eine Ausstellung über Migration und soll mit Hilfe von interaktiven Stationen Schülern dieses Thema näherbringen. Zudem werden die Schüler von anderen Schülern - in unserem Fall Zehnt- und Elftklässler - durch die Ausstellung geführt.
Wir konnten uns am Anfang des Schuljahres freiwillig melden, um Guides zu werden. Um optimal auf diese Aufgabe vorbereitet zu sein, wurden wir dann am Wochenende 16./17.11. ins Waldhaus in Selbitz eingeladen, wo uns dann zwei Tage einerseits den Inhalt der Ausstellung als auch das optimale Präsentieren des Inhaltes nähergebracht wurde. Auch auf Teambuilding und das Kennenlernen der anderen wurde geachtet, weswegen viel, wie das Vorbereiten der Mahlzeiten, gemeinsam gemacht wurde. Da das Beibringen des Inhalts durch viele Praxisbeispiele und genug Pausen unterbrochen geschah, wurde es auch nicht langweilig und man war danach sehr gut über das Thema informiert.
Am Montag dem 25.11. fand auch schon die Eröffnungsveranstaltung statt, wo wir uns die richtige Ausstellung zum ersten Mal anschauen konnten. Am nächsten Tag liefen auch schon die ersten Führungen ab, die von jeweils zwei Personen für circa anderthalb Stunden gehalten wurden und wir komplett selbst gestalten konnten. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die eigentliche Führung nur um die Dreiviertelstunde ging und die Schüler sich die restliche Zeit selbst umschauen konnten. In dieser Zeit standen wir Guides dennoch für Fragen zur Verfügung. Zumeist haben wir in dieser Zeit auch Feedback für unsere Führung von der jeweiligen Lehrkraft, die die Schüler begleitet hat, erhalten.
Die Ausstellung ging insgesamt bis zum 05.12. Und es fanden jeden Tag zwischen zwei und drei Führungen statt. Auch am Samstag, dem Tag der offenen Tür der Ausstellung, waren einige Guides anwesend, um die Besucher zu informieren.
Am 10.12. hatten wir dann als Gruppe noch ein letztes Treffen, um die Ausstellung, die als allgemeiner Erfolg bezeichnet werden kann, zu besprechen und unsere Erfahrungen zu teilen.
So hat's den Besuchern gefallen:
Am 26.12.2024 besuchten wir (Kl. 7b) des HFG die Austellung „Youniworth“ und wurden dort über Migration informiert. Nachdem wir angekommen waren, wurden wir von zwei Oberstufenschülerinnen, jeweils in zwei Gruppen eingeteilt und durch die Ausstellung geführt. Zur Auswahl gab es sechs Stationen, an denen die Schüler nach und nach geführt wurden. An der ersten Station konnte man verschiedene Menschen durch die aufgestellten Monitore sehen und hören. Außerdem konnte man per Knopfdruck spezielle Fragen stellen, um mehr über ihre Reise nach Deutschland zu erfahren. Bei der zweiten Station war eine Tafel gestanden, mit verschiedenen Wegen und unterschiedlichen Fragen, welche dir auf Grund deiner Antwort halfen, den richtigen Weg einzuschlagen. Dabei konzentrierte man sich auf die Vorurteile gegenüber Migranten. Dann war die dritte Station an der Reihe, welche einen vor die Wahl stellte, was man kurz vor der Flucht in seinen Koffer einpacken würde. Dann ging es in der vierten Station musikalisch zu, denn man musste erraten, aus welchem Land das bekannte abgespielte Lied kam, was uns im Nachhinein sehr beeindruckt hat. Zum Raten ging es zu Station 5, in der an einer Tafel verschiedenste Wörter, mit ihrem Herkunftsland hangen. Gezeigt wurden aber nur die Wörter, was keiner gedacht hatte, ist das Joghurt aus dem Türkischen kommt.
Am Ende sollten wir eine Person anhand einer 3D-Stadt steuern. Die Person war neu in Deutschland und wir müssten bestimmen, wo es wichtig wäre, als erstes nach der Ankunft hinzugehen. Zum Schluss gab es eine Pinnwand, an der wir eine Pinnnadel dorthin stecken mussten, wo für uns zuhause ist. Außerdem wurden uns noch andere Fragen gestellt, auf die wir anonym antworten konnten. Alles war sehr interessant, vor allem zu sehen, wie viele verschiedene Menschen mit verschiedenen Kulturen in Deutschland leben.


