Fast Fashion, Freundschaft, Feuerwehr – die deutsch-tschechische Begegnungswoche 2025
„Was haben T-Shirts mit Pommes zu tun?“ Das war eine der Fragen, die uns die Organisatorinnen der deutsch-tschechischen Begegnungswoche von der Ökologischen Bildungsstelle Burg Hohenberg in den Raum stellten. In diesem Jahr war das Schullandheim Weißenstadt der Ort der Begegnung mit unseren langjährigen Partnern vom Gymnasium Lovosice. Wie immer stand dabei der erste Tag ganz im Zeichen des Kennenlernens. Bei verschiedenen Spielen lernten wir die Namen unserer Partnergruppe, bei einer Sprachanimation ein paar Brocken Tschechisch. Abends führten wir uns dann gegenseitig Präsentationen über unsere jeweilige Schule und Heimat vor.
Das ökologische Leitthema packten wir am zweiten Tag an. Wir stammen ja aus einer traditionellen Textilregion, stellten aber bei einem Blick auf die Etiketten unserer T-Shirts fest, dass diese viele tausend Kilometer entfernt hergestellt werden – in China, Indien oder Bangladesch. Billig und in Massen produziert – und oft nach wenigem Tragen schon wieder weggeworfen.
Das ökologische Leitthema packten wir am zweiten Tag an. Wir stammen ja aus einer traditionellen Textilregion, stellten aber bei einem Blick auf die Etiketten unserer T-Shirts fest, dass diese viele tausend Kilometer entfernt hergestellt werden – in China, Indien oder Bangladesch. Billig und in Massen produziert – und oft nach wenigem Tragen schon wieder weggeworfen.
„Fast Fashion“ eben, analog zum Fast Food wie Pommes und Burger. Das nahmen wir zum Anlass, uns nicht nur genauer mit Materialien, sowie den Produktions- und Lieferbedingungen unserer Kleidung zu beschäftigen, sondern auch einem alten T-Shirt eine zweite Chance zu geben. Jeder von uns hatte extra eins mitgebracht und konnte es nun mit Stiften, Aufnähern und viel Kreativität so aufpeppen, dass es doch noch nicht im Sack landen muss, sondern gerne wieder getragen wird.
Freundliche Wollproduzenten zum Kuscheln besuchten wir am nächsten Tag in der Schäferei in Schirnding. Aus dem Stall ging es direkt an einen großen Tisch, wir seiften uns die Hände kräftig ein und filzten bunte Schlüsselanhänger.
Auch der Donnerstag, unser Tschechien-Ausflugstag, begann tierisch: In der Ekofarm Kozodoj am Rand von Karlsbad trafen wir zahlreiche Tiere wie Pferde, Strauße, Schweine, Truthühner und Lamas, die dort auch zu Therapiezwecken für Menschen gehalten werden. Viele dieser Tiere hatten selbst kein leichtes Leben und stammen aus misshandelnder Haltung, können nun aber dort mit viel Platz bei engagierten Tierschützern ein angenehmes Dasein verbringen. Auch für menschliche Besucher ist es ein entspannender Ort, an dem man beim Kontakt mit den Tieren zur Ruhe kommen kann. Den Kontrast zu dieser ländlichen Idylle stellte dann der Bummel durch die Innenstadt des mondänen Kurorts Karlsbad am Nachmittag dar.
Das war bei Weitem nicht alles, was wir in dieser Woche erlebten. Die Umrundung des Weißenstädter Sees, ein Spieleabend in der Turnhalle, die Gelegenheit zum Abfüllen von Tee und die Modenschau der Zeitungsmodels am letzten Abend gehörten ebenso zu dieser Woche wie ein paar unfreiwillige Begegnungen mit der Feuerwehr beim einen oder anderen Fehlalarm im Schullandheim. Im Vordergrund stand dabei aber immer die Begegnung mit unseren tschechischen Partnern aus Lovosice. Schon am ersten Abend waren wir uns nicht mehr fremd und die Tage waren geprägt von gemeinsamen Erlebnissen und Gesprächen auf Deutsch, Tschechisch, Englisch oder mit der Übersetzungs-App. Dementsprechend verabschiedeten wir uns am letzten Tag mit etwas Wehmut, aber auch Vorfreude auf die Begegnungswoche im nächsten Jahr.
Freundliche Wollproduzenten zum Kuscheln besuchten wir am nächsten Tag in der Schäferei in Schirnding. Aus dem Stall ging es direkt an einen großen Tisch, wir seiften uns die Hände kräftig ein und filzten bunte Schlüsselanhänger.
Auch der Donnerstag, unser Tschechien-Ausflugstag, begann tierisch: In der Ekofarm Kozodoj am Rand von Karlsbad trafen wir zahlreiche Tiere wie Pferde, Strauße, Schweine, Truthühner und Lamas, die dort auch zu Therapiezwecken für Menschen gehalten werden. Viele dieser Tiere hatten selbst kein leichtes Leben und stammen aus misshandelnder Haltung, können nun aber dort mit viel Platz bei engagierten Tierschützern ein angenehmes Dasein verbringen. Auch für menschliche Besucher ist es ein entspannender Ort, an dem man beim Kontakt mit den Tieren zur Ruhe kommen kann. Den Kontrast zu dieser ländlichen Idylle stellte dann der Bummel durch die Innenstadt des mondänen Kurorts Karlsbad am Nachmittag dar.
Das war bei Weitem nicht alles, was wir in dieser Woche erlebten. Die Umrundung des Weißenstädter Sees, ein Spieleabend in der Turnhalle, die Gelegenheit zum Abfüllen von Tee und die Modenschau der Zeitungsmodels am letzten Abend gehörten ebenso zu dieser Woche wie ein paar unfreiwillige Begegnungen mit der Feuerwehr beim einen oder anderen Fehlalarm im Schullandheim. Im Vordergrund stand dabei aber immer die Begegnung mit unseren tschechischen Partnern aus Lovosice. Schon am ersten Abend waren wir uns nicht mehr fremd und die Tage waren geprägt von gemeinsamen Erlebnissen und Gesprächen auf Deutsch, Tschechisch, Englisch oder mit der Übersetzungs-App. Dementsprechend verabschiedeten wir uns am letzten Tag mit etwas Wehmut, aber auch Vorfreude auf die Begegnungswoche im nächsten Jahr.

