Simon in Texas

Hallo, ich bin Simon aus der 10b – und bin gerade für ein paar Monate in den USA. Schon im letzten Jahr habe ich mich um ein USA-Stipendium bei Partnership International beworben, dort wird im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms aus fast jedem deutschen Wahlkreis ein Jugendlicher in die USA zu einem Austausch vermittelt. Dort kam ich in die Endrunde, da war dann aber leider Schluss. Mit meinen Eltern habe ich mich dann zu einem auf fünf Monate verkürzten (und kostenpflichtigen) Aufenthalt in Simon USA
den USA entschlossen. Und dann kam  erstmal Corona, es ging nichts vorwärts. Schließlich waren ab August die US-Konsulate für die „Visa-Interviews“ wieder offen und alles ging ganz schnell: An einem Montag hatte ich in München das Interview, am Mittwoch kam das Visum, am Donnerstag wurde mir von der Austauschorganisation die Gastfamilie vorgestellt und am Dienstag darauf saß ich schon im Flugzeug. Meine Gastfamilie lebt in Fort Worth/Texas, die Stadt ist ziemlich groß und mit Dallas zu einem Großraum zusammengewachsen, meine Schule ist die „Keller High“ im Norden – Wie viele hat die Schule auch eine Art „Untertitel“, der den  Zusammenhalt fördern soll – meine Schule ist  „Home of the chargers“. Offiziell ist es die „Central High-School“ und das Stadtviertel heißt Keller, die Schule ist ziemlich groß. Hier bin ich „sophomore“, das heißt im zweiten Jahr und musste mich nach meiner Ankunft in verschiedene Kurse einschreiben – der Unterricht läuft also nicht im Klassenverband ab. Dabei gibt es einige weitere Unterschiede zu
Deutschland: Mathematik z.B. kann ich noch gar nicht belegen, für mich im zweiten High-School-Jahr ist nur der Geometriekurs offen. Dafür kann ich aber auch eine ganze Reihe Fächer wählen, die eher dem persönlichen Profil entsprechen – zum Beispiel medizinische Terminologie oder Tiermedizin. Es gibt für meinen Jahrgang auch einen Kurs, der zum
Reservedienst im Militär vorbereiten soll – und andere Ausrichtungen, die uns am HFG ziemlich fremd vorkämen. Dazu gibt es verschiedene Sport-Kurse, wie „Trail-Running“, „Diving/Swimming“ oder natürlich „Baseball“ und „Football“ – da liegen auch oft Termine am Wochenende. Momentan ist ein Teil des Unterrichts an der Schule und ein anderer Teil
als Fernunterricht organisiert. Die Lehrer sind sehr engagiert und werben richtig darum, dass man ihre Kurse wählt, stoffmäßig ist die Schwierigkeit aber eher geringer als am HFG, eine High-School ist im Prinzip eine Gesamtschule, so dass auch der Schwierigkeitsgrad auf eine breitere Gruppe von Schülern zugeschnitten ist. In meiner Gastfamilie, die hispanische Wurzeln hat, bin ich super herzlich aufgenommen worden, ich habe neben der Gastmutter auch eine Gastschwester, die auf die gleiche Schule geht und einen Gasthund. Ins Familienleben bin ich schnell und gut hineingewachsen, meine Familie hat mich auch schon ein paarmal kochen lassen (ein echter Vertrauensbeweis) und findet deutsches Essen offensichtlich schmackhaft.
Am Anfang war es ein wenig komisch, mit 15 so lange und so weit „alleine“ zu reisen, es bringt einen aber auch definitiv weiter und ich muss sagen, dass ich hier so viele Hilfestellungen und sympathische Leute vorgefunden habe, dass das alles absolut zu empfehlen ist. Ende Dezember werde ich – wenn alles läuft wie geplant – wieder in Naila sein und nach zwei Wochen dann am Ende der Weihnachtsferien wieder das HFG besuchen. Bis dann und viele Grüße
Simon

Auszeichnungen und Partner des Hochfranken-Gymnasiums:

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