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Workshop „Interkulturelle Kommunikation“

Fremde Kulturen begeistern und faszinieren zugleich und gerade vor einem längeren Auslandsaufenthalt ist die Teilnahme an einem so genannten „Interkulturellen Training“ hilfreich, um im Vorfeld möglichst viel über die unbekannte Welt in Erfahrung zu bringen. Trotz dieser Vorbereitungen sind Schwierigkeiten aber meist nicht vermeidbar. Der erste Schritt bei der interkulturellen Kommunikation besteht deshalb darin, sich selbst besser kennenzulernen und sich beispielsweise zu fragen, welche Fehlinformationen, Klischees oder Wissenslücken die Kommunikation behindern können. Mit diesem Thema haben sich drei Schülerinnen der Begabtenförderung näher beschäftigt und einen Workshop zur „Interkulturellen Kommunikation“ belegt:
Kurz nach 8 Uhr kamen wir – Elena Rzezak, Eva Schingnitz und Lena Franz – im Gymnasium Münchberg an und suchten den Weg zu dem Raum, der sehr gut ausgeschrieben war, sodass wir das Zimmer schnell fanden. Kurz darauf kam eine Frau, die das Zimmer aufsperrte. Als die übrigen zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingetroffen und das Whiteboard zum Laufen gebracht worden war, stellte sich die Frau als Diplompädagogin Iris Kettel vor. Zunächst gab sie uns Namensschilder und fragte uns, was wir mittags essen wollten. Dann ging’s es mit dem eigentlichen Thema los. Frau Kettel zeigte uns in einer Power-Point-Präsentation im Groben Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Sprachen und der Geschichte verschiedener Länder. Danach wurden wir in Gruppen eingeteilt und sollten unterschiedliche Aufgaben bearbeiten. Beispielsweise ging es darum, Unterschiede zwischen sichtbaren und unsichtbaren Verhaltensweisen von Kulturen herauszufinden und die Ergebnisse auf Plakaten zu präsentieren. Auf jedem Plakat sollten typisch deutsche Dinge und Sachen, die Touristen aus verschiedenen Ländern interessieren könnten, dargestellt werden. Unsere Gruppe widmete sich den Ländern Italien, Japan und Frankreich. Um 12:45 Uhr gab es eine Mittagspause und wir bekamen in der Kantine sehr gutes Essen serviert. Gestärkt gingen wir dann nach einer halbstündigen Pause in die zweite Hälfte des Workshops. Jetzt stellte jede Gruppe ihr Plakat vor; alle waren sehr interessant. Zum Ende bekamen wir noch die Aufgabe, in zwei Gruppen einen Turm aus Zuckerwürfeln zu bauen. Die Schwierigkeit bestand darin, auf Englisch eine Strategie auszuklügeln, wie der Turm am besten hält und am höchsten wird. Um 16:30 Uhr wurden wir dann wieder abgeholt.
Der Workshop hat nicht nur Spaß gemacht hat, sondern wir haben auch etwas über andere Kulturen und Sprachen gelernt. Ich würde jederzeit wieder an einem solchen Workshop teilnehmen.

Lena Franz, 9c, 2017-04-05 14:30:50

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